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Die 20 Prinzipien

Die 20 Prinzipien der biodynamischen Arbeit, die uns täglich leiten.

01

Der Boden ist ein lebendiges System

Ein Hektar gesunder Boden trägt Lebewesen mit dem Gewicht von zwanzig Kühen. Wer den Boden pflegt, pflegt den Wein.

05

Biodynamik als Kreislauf

Biodynamik ist kein Zertifikat, es ist eine Haltung. Der Betrieb als geschlossenes System – Boden, Pflanze, Mensch.

09

Jede Parzelle hat ihren Charakter

Man könnte denken: Rebe ist Rebe. Aber unsere Weinberge liegen nicht alle gleich – und das schmeckt man.

13

Zeit ist unser wichtigster Mitarbeiter

In unserem früheren Leben musste alles schnell gehen. Die Natur funktioniert anders – wir haben gelernt zu warten.

17

Wir machen alles selbst

Betriebsleiter, Önologe, Marketingagentur – wir haben uns dagegen entschieden. Alles selbst, weil es keinen anderen ehrlichen Weg gibt.

02

Vielfalt statt Monokultur

Ein Weinberg ist technisch eine Monokultur – alles gleich, alles gleich anfällig. Wir setzen bewusst auf Vielfalt.

06

Ertrag ist nicht unser Ziel

In der Landwirtschaft gibt es eine stille Versuchung: mehr Ertrag, mehr Fläche. Wir haben uns dagegen entschieden.

10

Der Keller ist kein Labor

Im Keller gibt es unzählige Möglichkeiten zu korrigieren und zu steuern. Wir nutzen so wenig davon wie möglich.

14

Lange Reife auf der Vollhefe

Viele Betriebe füllen schnell ab, weil der Markt es verlangt. Wir lassen unsere Weine reifen, so lange sie brauchen.

18

Kleine Mengen sind bewusst

Wir produzieren 15.000 bis 20.000 Flaschen – oft auch weniger. Das ist keine Schwäche, das ist Absicht.

03

Dauerbegrünung statt nackter Erde

Die Natur kennt keine offenen Böden. Wenn Erde freiliegt, beginnt sofort etwas zu wachsen – das ist Prinzip.

07

Handarbeit ist Entscheidung, nicht Romantik

Handarbeit klingt schön – in Wahrheit bedeutet es Verantwortung. Wir machen es, weil es der einzig ehrliche Weg ist.

11

Sanfte Ganztraubenpressung

Bei manchen Weinen bleiben die Trauben ganz in der Presse – Beeren und Stiele gemeinsam. Sanft. Langsam.

15

So wenig Eingriff wie nötig

Man kann im Weinberg unglaublich viel tun. Und man kann unglaublich viel lassen – wir wählen das Lassen.

19

Persönliche Lieferung & Nähe

Viele Weingüter träumen vom Export. Wir träumen von Gesprächen – unser Hauptmarkt liegt in Oberbayern.

04

Kompost, Pflanzenkohle & Tees als Nahrung

Wenn der Boden lebt, braucht er Nahrung. Nicht chemischen Dünger – sondern das, was die Natur kennt.

08

Extreme Selektion

Es gibt drei Arten zu lesen: Vollernter, Handlese, und das was wir tun. Wir schneiden eine Traube. Und entscheiden.

12

Nur gesunde, perfekte Trauben

Lese ist nicht gleich Lese. Wir holen nur, was wirklich bereit ist – nichts anderes kommt in den Keller.

16

Möglichst unfiltriert

Filtration gibt Sicherheit – aber sie nimmt auch etwas. Das wollen wir nicht.

20

Genuss ist Beziehung

Wein schafft Verbindung – zwischen Boden und Glas, zwischen Menschen am Tisch. Das ist sein eigentlicher Zweck.

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Vom Boden ins Glas

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